API digital – Wunsch oder Realität? – unsere Befragungen zeigen die ganze Wahrheit!

Kennen Sie das auch? Wenn man im Wartezimmer beim Hausarzt sitzt, scheint die Zeit oft still zu stehen. Mobiliar aus den Gründungstagen, Zeitschriften, die schon viele Wochen haben kommen und gehen gesehen. Und eine Rechnerausstattung, die eher das Prädikat „Vintage“ verdient. In diesem Umfeld digitales Erwachen zu vermuten, scheint kühn.

Befragungsdaten von 2014 und 2017 verglichen

Doch man täusche sich nicht! In puncto Mediennutzungsverhalten, Kanalpräferenzen und präferierten Kontaktarten wandelt der API (Abkürzung: Allgemeinärzte, praktische Ärzte Internisten) zunehmend auch auf digitalem Parkett. Er nutzt das Angebot aber sehr gezielt und pflegt gleichzeitig Traditionelles. Betrachten wir beispielhaft einige Ergebnisse unserer repräsentativen Erhebungen1 aus den Jahren 2014 und 2017.

 

Internet verdoppelt, Social Media beruflich bei 33%

Nutzten 2014 34% der APIs gerne und regelmäßig das Internet zur Informationsbeschaffung, hat sich 2017 diese Gruppe verdoppelt, auf 68,2%.

Was den beruflichen Gebrauch von Social Media betrifft, so können wir auf keine Vergleichsdaten zurückgreifen. Diese Erhebung wurde 2016 in unsere Untersuchungen neu aufgenommen. Aktuell sind es 33% der APIs, die Social Media beruflich nutzen (privat: 58%) mit YouTube als wichtigstem Kanal.

APIs liebstes Kontakt- und Info-Tool: „Regionale Fortbildung“

Unangefochten als regelmäßig genutzte Kontakt- und Informationsart (Auswahl unter 20) ist die „regionale Fortbildung“ (2014: 89%, 2017: 94%) auch der regelmäßige „Kongressbesuch“ konnte im Vergleichszeitraum noch einmal zulegen (2014: 42%, 2017: 48%).

Aber auch das Angebot an „moderierten Online-Fortbildungen“ wird vermehrt durch den API genutzt. Fand es 2014 nur 5% regelmäßige Interessenten, hat sich 2017 diese Gruppe mit 16% mehr als verdreifacht. Auch bei „nicht-moderierten Online-Fortbildungen“ zeigt sich eine Steigerung: 2014:12%, 2017: 28%.

Fragt man APIs jedoch nach der künftigen, bevorzugten Nutzung der 20 in unserer Erhebung vorgegebenen Kontakt- und Informationsarten, geben sie sich traditionell. Und so landen, wie schon 2014, „regionale Fortbildungen“ und „gedruckte Fachzeitschriften“ in 2017 erneut auf den Spitzenplätzen des Rankings.

Basis der Befragung ist eine Zufallsstichprobe innerhalb der Grundgesamtheit der jeweiligen Zielgruppe, welches die Repräsentativität der Befragung gewährleistet. Als Durchführungsmethode wurden telefonische Interviews gewählt.

Wenn Sie mehr über unsere datenbasierte Methodik in der Healthcare Communication und die gewonnenen Erkenntnisse erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Unverbindliche Anfrage
Rene Schuetz, Geschaeftsfuehrer Beratung m:werk

Über den Autor:

Rene Schütz verantwortet die Bereiche Beratung und Neugeschäft. Studium der Kommunikationswissenschaften und Indologie. Das Leben vor m:werk? Als Radiojournalist beim Saarländischen Rundfunk und bei Radio Bremen, später PR-Berater für Pharmaunternehmen.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.