Informationskanäle mit Gänsehauteffekt? Darauf fahren klinische Dermatologen voll ab.

By 12. Oktober 2017Consulting, Data-based

In Deutschland arbeiten derzeit 2.125 Dermatologen in Kliniken.1 Für Kliniker typisch ist die deutliche digitale und Internet-Affinität, wie unsere neueste, repräsentative Befragung zum Informations- und Kommunikations-Verhalten dieser Facharztgruppe zeigt.2 Nachfolgend einige Auszüge.

 

Feste Bestandteile des klinischen Informationsalltags: Websites, Apps, Online-Fortbildungen

So stimmen 86,6 % der klinisch tätigen Dermatologen der Aussage zu „Ich nutze gerne das Internet zur Informationsbeschaffung und zum Informationsaustausch“. 50 % davon regelmäßig, 36,6 % sporadisch. Besonders zwei Websites führen das Ranking an (ungestützte Nennung): Zum einen die PubMed Website der US National Library of Medicine (36,7 %) sowie Altmeyers Enzyklopädie der Dermatologie (36,7 %).

Auch der berufliche App-Gebrauch ist mit 73,3 % bei klinisch tätigen Dermatologen stark ausgeprägt (33 % davon regelmäßig). Ungestützt genannte Spitzenreiter sind die Arzneimittel-App vom ifap-Service-Institut für Ärzte und Apotheker (53,3 %) und die iPhone-App MelaStage der ADO-Arbeitsgemeinschaft dermatologische Onkologie (16,7 %).

38 % nutzen moderierte Online-Fortbildungen (11 % regelmäßig, 27 % sporadisch) und 48 % nutzen nicht moderierte Online-Fortbildungen (28 % regelmäßig, 20 % sporadisch). In puncto Fortbildung ist und bleibt aber die regionale Fortbildung das Angebot der Wahl. 97 % der befragten klinischen Dermatologen nutzen sie; 64 % regelmäßig, 33 % sporadisch.

 

Das Derma-Top-Ranking der Informationskanäle

Auf die Frage, an welchem Kontakt- und Informationskanal (Auswahl unter 20) die klinischen Dermatologen künftig sehr großes Interesse hätten, taucht die regionale Fortbildung erneut auf und landet auf Platz 3, die gedruckte Fachzeitschrift erreicht Platz 2 (zum Vergleich: Fachzeitschrift online, Platz 5). Kontakt- und Informations-Champion auf Platz 1 ist auch künftig der Kongressbesuch.

1vergl. Schwarzeck Adressen-Statistik Q2/17

2Basis der Befragung ist eine Zufallsstichprobe innerhalb der Grundgesamtheit der jeweiligen Zielgruppe, welches die Repräsentativität der Befragung gewährleistet. Als Durchführungsmethode wurden telefonische Interviews gewählt.

Wenn Sie mehr über unsere datenbasierte Methodik in der Healthcare Communication und die gewonnenen Erkenntnisse erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

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Rene Schuetz, Geschaeftsfuehrer Beratung m:werk

Über den Autor:

Rene Schütz verantwortet die Bereiche Beratung und Neugeschäft. Studium der Kommunikationswissenschaften und Indologie. Das Leben vor m:werk? Als Radiojournalist beim Saarländischen Rundfunk und bei Radio Bremen, später PR-Berater für Pharmaunternehmen.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.