Wann wird’s mal wieder richtig live?

Von 21. Juli 2021Agentur, Allgemein

Seit nunmehr fast eineinhalb Jahren finden die allermeisten Events als rein digitale Veranstaltungen statt. Das gilt sowohl für Kongresse und Fortbildungen als auch für Presse-Events oder Außendienst-Meetings. Der Umgang mit Online-Tools ist zur Normalität geworden und hat sich vielfach bewährt – und das nicht nur im beruflichen Kontext. Auch im privaten Umfeld sind Zoom, Teams und Co. zu vertrauten Begleitern geworden. Es sind ja auch viele Vorteile mit dem digitalen Format verbunden: Man erspart sich Reisezeiten, Abstimmungen sind mitunter weniger aufwändig, Materialien können als PDFs erstellt werden und müssen nicht gedruckt oder produziert werden. Vom reduzierten Ansteckungsrisiko in COVID-19-Zeiten mal ganz abgesehen…

Irgendwas fehlt…

Aber dennoch – etwas fehlt bei solchen digitalen Events: Der soziale Austausch ist trotz Webcam und Mikro nicht derselbe wie bei Präsenztreffen. Der Small-Talk bleibt auf der Strecke. Der Plausch in der Pause oder am Buffet entfällt. Immer häufiger steht daher die Frage im Raum: „Wann sehen wir uns endlich mal wieder live?“ In Zeiten sinkender Inzidenz keimt Hoffnung auf – vielleicht im Spätsommer? Oder im Herbst? Der Hunger auf „richtige Treffen“ ist groß, wir nehmen das nicht nur unter den Kolleginnen und Kollegen wahr, sondern auch im alltäglichen Austausch mit Kundinnen/Kunden, Verlagen, Journalistinnen/Journalisten und Ärztinnen und Ärzten. Gleichzeitig wird mit der Delta-Variante das nächste Schreckens-Szenario an die Wand geworfen – „Jetzt ein Präsenz-Meeting? Nee, danke. Delta ist ja im Anmarsch.“ Kürzlich hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie festgelegt, dass der diesjährige Neurologen-Kongress wieder rein digital durchgeführt wird.1 Und der findet erst im November statt. Also doch keine Live-Events mehr in diesem Jahr?

Die Lösung werden Hybrid-Veranstaltungen sein; also Meetings, wie sie in „vor-Corona-Zeiten“ regulär stattfanden, allerdings unter Einhaltung eines entsprechenden Hygiene- und Abstandskonzepts. Gleichzeitig werden Teile des Programms digital übertragen und on-demand zur Verfügung gestellt. Dass das sehr gut funktioniert, haben wir bei m:werk jüngst im Rahmen einer großen Launch-Presseveranstaltung unter Beweis gestellt: Aufgrund eines sehr großzügigen Raumkonzepts konnten wir einer entsprechenden Personenzahl die Präsenzteilnahme ermöglichen. Wer dagegen lieber digital dabei sein wollte, schaltete sich Online dazu. So konnten wir quasi das „Beste aus zwei Welten“ miteinander verbinden – Small Talk inklusive.

1 https://dgn.org/wp-content/uploads/2021/05/DGN-Kongress_Mit-Sicherheit-digital_Information-Praesidium.pdf

Wenn Sie auch Lust auf „Small Talk“ mit uns haben und mehr über die Möglichkeiten und Chancen von Hybrid-Events wissen möchten,  sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Unverbindliche Anfrage

Über den Autor:

Gunnar Lühring ist Account Director und Prokurist bei m:werk. Nach dem Publizistikstudium (Mainz) in die Healthcare-Communication eingetaucht und vom Frei- zum Rettungsschwimmer gewachsen. Langjährige Erfahrung mit den verschiedenen Instrumenten der medizinischen (Fach-) Kommunikation und stets mit Überzeugung bei der Sache.

Haben Sie Fragen zum Artikel?

Sprechen Sie uns gerne an!

m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.