Trainee Insights – Nach den ersten 50 Tagen als Trainee

Von 11. November 2020Agentur, Allgemein

Nach dem Lernen ist vor dem Lernen – so das Motto eines Trainees.

Eine Investition in Wissen, eine steile Lernkurve und tolle Entwicklungsmöglichkeiten, das verspricht dir ein Traineeship.

Aber erst einmal einen Schritt zurück. Das Studium im März in der Tasche und es stehen einem viele Türen für eine erfolgreiche Karriere offen. So die Theorie. Doch wie nicht selten im Leben, kommt oft alles anders als man denkt: COVID-19 stand vor der Tür. Doch wie der Philosoph Spinoza so schön sagte: ,,Geduld ist die Tugend der Glücklichen.‘‘ Und wie es der Zufall so wollte, schrieb m:werk eine Stelle als Trainee im Bereich Consulting aus.

Man könnte meinen, dass es sehr untypisch für einen BWLer der Gesundheitsökonomie ist, in einer PR- und Marketingagentur Fuß zu fassen. Diese Aussage höre ich zumindest immer häufiger.

Doch nach nur 6 Wochen hier bei m:werk, kann ich diese Aussage guten Gewissens revidieren. Gerade durch so eine große Diversität an universitären Hintergründen der Kollegen, gibt es kaum ein Thema, das nicht irgendjemand zu seinem Wissen in Bezug und dadurch eine sinnvolle Idee in ein Meeting einbringen kann. Bei m:werk kann ich meine Leidenschaft für das Thema Healthcare – eines der spannendsten und dynamischsten Themen der Zukunft – einbringen und den Grundstein für eine intensive und vielseitige Entwicklung legen.

Was ist ein Trainee eigentlich?

Nun ja, bislang gibt es keine rechtlich bindende Definition, was unter einem Traineeship zu verstehen ist, aber grundsätzlich versteht man darunter das Angebot einer firmenspezifisch internen Ausbildung, um sich vertiefendes Praxiswissen durch ein sogenanntes Training on the Job anzueignen.

Agenturalltag in all seinen Facetten

Der Einstieg bei m:werk fühlte sich wie ein Seiltanz an und brachte so einige Herausforderungen mit sich: Lost in Information. Aufgaben, Informationen und Worte, die ich zuvor noch nie gehört habe, prasselten auf mich ein. Naheliegend, denn nicht nur die Agenturlandschaft, sondern auch das Arbeitsleben ist noch Neuland für mich.

Kurz, knackig und sehr denglisch hört es sich an, wenn sich das Team hier einbringt. Um sich in der Fülle neuer Informationen zurechtzufinden und zielgerichtet das mitnehmen zu können, was man hier braucht, empfiehlt es sich ,,asap‘‘ mit dem Einmaleins des Agenturalltags vertraut zu machen. Aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken – man kann dem Ganzen auch durchaus humorvolle Seiten abgewinnen und bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

In einem Punkt sind sich hier alle einig: Die Unternehmenskultur trägt zu einem ausgeprägten Wir-Gefühl bei und es wird Neulingen wie mir nicht schwer gemacht, schnell Anschluss zu finden. Vor allem fühlt man sich mit seinen Fragen nie alleine. Vor dem Hintergrund, dass viele hier selbst als Trainee begonnen haben, kann man meine Rolle als Neuankömmling durchaus nachempfinden.

Flexibilität – die wohl wichtigste Eigenschaft eines Trainees

Rückblickend betrachtet bin ich in meiner Entscheidung bestätigt, mich für diesen Weg entschieden zu haben und empfinde meine Zeit bisher als wertvoll. Ich wurde schnell in Projekte partizipiert, an denen ich aktiv mitarbeiten kann, jedoch ist es nicht immer einfach, die Balance zwischen ,,An die Hand genommen‘‘ werden und ,,Selber Laufen‘‘ zu finden.

Trainee sein bedeutet, sich als Wissensdurstiger in ein neues, unbekanntes Umfeld einzufügen. Doch je mehr Neugierde man für die Branche mitbringt, umso mehr kann man mitnehmen und ein ganzheitliches Verständnis für den Agenturalltag bekommen. Jeder, der sich für ein Traineeship hier entscheidet, sollte bedenken, dass man sich auf ein sehr spannendes und abwechslungsreiches, aber auch herausforderndes Jahr einlässt. Hier ist kein Tag wie der Andere. Die konstante Dynamik zwischen Situationen, Kunden und Projekten, fordert ein hohes Maß an Flexibilität, Anpassungsfähigkeit aber auch sozialen Fähigkeiten.

Ich bin auf die weiteren Monate, die bei m:werk auf mich zukommen, gespannt, aber eins ist sicher: Ein Büro mit Blick auf die Altbauvillen der Stadt Wiesbaden – das hat nicht jeder Trainee.

Wenn Sie mehr über ein Traineeship bei m:werk erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

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Über die Autorin:

Linda Kör ist als Trainee Consultant für m:werk tätig. Nach ihrem Studium der Health Care Economics an der Wiesbaden Business School geht sie bei m:werk nun ihre ersten Schritte in der Agenturlandschaft.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.