Rheumatologen 2017 erfolgreich ansprechen – welche Kanäle lohnen sich?

Wenige Wochen vor dem diesjährigen DGRh 2017 in Stuttgart liegt sie auf dem Tisch. Unsere aktuelle, repräsentative1 Befragung niedergelassener Rheumatologen. Angesichts neuer Wirkstoffe, die vor ihrer Markteinführung stehen (z. B. Interleukin 6-, 12- oder 23-Inhibitoren oder JAK 1- und/oder 2-Hemmer), ist der Gedanke, die niedergelassenen Rheumatologen auf den richtigen Kanälen zu erreichen, schon eine Überlegung wert. Nachfolgend hierzu einige Kostproben aus unserer Untersuchung.

Weit entfernt von Digital Natives

Ein Blick in die Profil-Erhebung (i.e. grundlegende Präferenzen und Verhaltensweisen der jeweiligen Zielgruppe) zeigt, dass niedergelassene Rheumatologen noch lange nicht die Kriterien von Digital Natives erfüllen. So ist zum Beispiel der Anteil derjenigen, die angeben, dass sie nur selten oder unregelmäßig das Internet zur beruflichen Informationsbeschaffung nutzen, mit 30,1% doch recht hoch, verglichen mit anderen niedergelassenen Facharztgruppen (z. B. Kardiologen 12,5%, Onkologen 6,6% oder Schmerztherapeuten 20%).

Lediglich 40% von ihnen geben an, dass sie Online-Portale für Ärzte regelmäßig nutzen. 7% sagen das für den beruflichen App-Gebrauch und nur 3% geben an, dass sie bei moderierten Online-Fortbildungen regelmäßig dabei sind.

 

Fachzeitschriften online erst im Mittelfeld

Auf die Frage, an welcher Kontakt- und Informationsart (Auswahl unter 20) sie künftig sehr großes Interesse hätten, wird es sehr klassisch. Plätze 1 – 3: Kongress, regionale und überregionale Fortbildungen, Fachzeitschriften in gedruckter Form (Spitzenreiter: Zeitschrift für Rheumatologie 86,7%). Fachzeitschriften online landen auf Rang 9 und sind damit digitaler Informationskanal Number One. Aus Sicht der niedergelassenen Rheumatologen deutet also vieles auf einen eher klassisch geprägten Kontakt- und Informationskanal-Mix hin.

Basis der Befragung ist eine Zufallsstichprobe innerhalb der Grundgesamtheit der jeweiligen Zielgruppe, welches die Repräsentativität der Befragung gewährleistet. Als Durchführungsmethode wurden telefonische Interviews gewählt.

Wenn Sie mehr über unsere datenbasierte Methodik in der Healthcare Communication und die gewonnenen Erkenntnisse erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Unverbindliche Anfrage
Rene Schuetz, Geschaeftsfuehrer Beratung m:werk

Über den Autor:

Rene Schütz verantwortet die Bereiche Beratung und Neugeschäft. Studium der Kommunikationswissenschaften und Indologie. Das Leben vor m:werk? Als Radiojournalist beim Saarländischen Rundfunk und bei Radio Bremen, später PR-Berater für Pharmaunternehmen.

Haben Sie Fragen zum Artikel?

Sprechen Sie uns gerne an!

m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.