Urologe trifft m:cognito® – neueste repräsentative Befragung nach 2017

By 15. Mai 2019Data-based

Anderthalb Jahre seit unserer letzten, repräsentativen1 m:cognito®2– Befragung unter Deutschlands Urologen zu ihrem Kommunikations- und Informationsverhalten sowie ihren Kanalpräferenzen waren wir gespannt, ob sich und wenn ja, welche Veränderungen sich eingestellt haben. Nachfolgend einige ausgewählte Auszüge:

Weiterhin eine Männerdomäne

Wir sprechen hier von rund 7.000 Urologen3, wobei sich Kliniker und Niedergelassene in etwa die Waage halten. Interessant ist ein Blick auf die Demographie. 63,3% gehören den Altersgruppen bis 55 Jahre an, 36,7% sind älter. 36,7% praktizieren seit 15 Jahren in diesem Fachbereich, 33,3% seit 16 – 25 Jahren und weitere 30% länger als 25 Jahre. Die Urologie ist und bleibt mit 86,7% eine Männerdomäne. Der Frauenanteil ist mit 13,3% im Vergleich zu unserer Befragung aus 2017 unverändert.

Fachzeitschriften Online holen auf

Nach wie vor unangefochten, was die Nutzung der urologischen Fachzeitschriften angeht, ist die Spitzenposition der beiden Springer-Medien Der Urologe und Uro-News (Platz 1 und 2 – ungestützt erhoben). Das gilt sowohl für die Nutzung der Print- und Online-Versionen (Print/Mehrfachnennungen: Der Urologe 83,3% / Uro-News 43,3% / Online/Mehrfachnennungen: Der Urologe 13,2% / Uro-News 6,8%). Print bleibt Trumpf, jedoch konnte die Nutzung der Online-Versionen in den vergangenen anderthalb Jahren um beachtliche 16,7% zulegen (2017: 70%, die keine Nutzung von Online-Versionen angaben, 2019 waren es noch 53,3% Nicht-Nutzer).

Auch die App-Nutzung legt in den letzten zwei Jahren zu

Ähnlich verhält es sich bei der Nutzung urologischer App-Angebote. 2017 war das für rund 70% der befragten Urologen kein Thema, in 2019 nur noch für rund 50%. Unangefochtener App-Spitzenreiter der Urologen bleibt, wie schon in 2017, Nierenzellkarzinom Transparent, die von Novartis unterstützte App-assistierte Tumorkonferenz mit 20% (Mehrfachnennungen!).

Neu in unserem Erhebungsapparat ist die Frage, welche Tools Urologen zur digitalen Recherche nutzen. Auch hier zeigt sich deutlich der eher klassische Grundtenor dieser Facharztgruppe. Fast 67% von ihnen nutzen hierfür einen stationären PC, rund 20% das Smartphone und fast 13% einen Tablet-PC.

Noch am Anfang: Die berufliche Nutzung der Social Media-Kanäle

Spannend auch der Blick auf die berufliche Nutzung von Social Media-Angeboten. Hier dominiert YouTube mit 20% der Urologen, die den Kanal mindestens 1x pro Woche nutzen, gefolgt von 24%, die ihn 1x im Monat nutzen. 36,7% der Urologen greifen nicht auf YouTube zu. Auf Platz 2 finden wir Facebook (13% 1x pro Woche vs. 84% gar nicht) und Twitter schließlich auf Platz 3 (7% 1x pro Woche vs. 86,5% gar nicht)

Neugierig geworden? Industrie-Interessenten stellen wir gerne unsere Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus der Erhebung m:cognito® Urologen 2019 vor.

1 Basis der Befragung ist eine Zufallsstichprobe innerhalb der Grundgesamtheit der jeweiligen Zielgruppe, welches die Repräsentativität der Befragung gewährleistet. Als Durchführungsmethode wurden telefonische Interviews gewählt.

2 vergl. http://www.m-cognito.de und https://www.m-werk.de/datenbasierte-healthcare-kommunikation/

3 vergl. Schwarzeck Adressen-Statistik Q1/2019, Schwarzeck-Verlag

Wenn Sie mehr über unsere Umfrageergebnisse erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Unverbindliche Anfrage

Über die Autorin:

Nadja Schatz ist Consultant bei m:werk in Berlin. Sie betreut Kunden in den Bereichen Rx und OTC – sowohl im Rahmen von Fach- als auch Patientenkampagnen. Als Strategic Planner ist sie außerdem mitverantwortlich für den datenbasierten Schwerpunkt der Agentur. Vor ihrer Zeit bei m:werk studierte sie Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig. Das Interesse für gesundheitliche Themen wurde durch ihre Familie bereits im Kindesalter geweckt.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.