Das perfekte Online-Event – gibt es das?

Wir schreiben das Jahr 2021 – die COVID-19-Pandemie ist fester Bestandteil unseres Alltags. Im Zuge des vergangenen Jahres haben wir alle gemerkt, wie wichtig die digitale Substitution in sämtlichen Bereichen unseres Lebens geworden ist: Homeschooling, private und berufliche Treffen, aber auch Fortbildungsveranstaltungen und Außendienstbesuche sind nur einige wenige Anwendungsfelder, in denen digitale Online-Meetings bzw. -Events mittlerweile zum Standard gehören.

Aber ist dieser Standard schon etabliert? Hier lautet die klare Antwort JEIN. In den sozialen Medien kursieren Memes mit „Best of Bullshitbingo der Online-Meetings“ oder, dass der meistgesagte Satz der letzten Monate „Du bist noch stummgeschaltet!“ lautet. Über optische Entgleisungen diverser Homeoffice-Kleidung oder augenkrebsverdächtiger Bildschirmhintergründe breiten wir – mit einem Augenzwinkern – lieber den Mantel des Schweigens.

Challenge accepted!

Uns als Agentur stellt dies immer wieder vor neue Herausforderungen, seien es die technischen Gegebenheiten beim Referenten, das Tool, was nicht jede Anforderung erfüllen kann oder auch die Wünsche des Kunden, was Interaktivität angeht. Also haben wir uns gefragt: was macht das perfekte Online-Event – abgesehen von relevanten und spannenden Inhalten – aus?

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Online-Events konnten wir vier wichtige Blöcke identifizieren:

  1. Ton- und Bildqualität – wobei tatsächlich Ton vor Bild kommt denn es geht darum, die Inhalte korrekt zu transportieren. Und wenn der Referent nur abgehackt oder leise zu hören ist, bleibt der Inhalt auf der Strecke. Aber auch die Optik spielt eine große Rolle. Broadcastqualität gemäß Streaming-Dienst ist das Ziel.
  2. Interaktivität – es reicht heute nicht mehr, dass die Teilnehmer per Frontalvortrag berieselt werden. Abstimmungstools, WhiteBoards und Co sollten in jede Online-Veranstaltung eingebunden werden.
  3. Tool – nicht jedes Tool eignet sich für jedes Veranstaltungsformat. Hier sollte bereits in der Planung genau hingeschaut werden, welche Anforderungen das Tool erfüllen muss: Handelt es sich um ein Meeting oder ein Event? Soll es ein besonders hohes Maß an Teilnehmerinteraktivät sein? Ist es wichtig, dass der Referent Videos im Vollbild zeigen kann? Oder müssen Gruppenräume mit bis zu 30 Personen bespielt werden können? Und was ist mit dem Datenschutz?!
  4. Spaß – und wo bleibt der? Ein perfektes Online-Event muss heute mehr sein als schnöder Wissenstransfer. Eine stimmige Gesamtinszenierung von der Bewerbung bis hin zur Nachbereitung, die die Teilnehmer von Anfang bis Ende auch emotional mitnimmt, sollte in eine übergeordnete Kommunikationstrategie eingebunden werden. Und wenn es dann noch Trophäen zu sammeln gibt, lacht das Herz der Teilnehmer.

Für all diese Punkte gibt es Lösungsmöglichkeiten, um Ihr Online-Event nahezu perfekt zu machen. Wir werden diese Punkte in weiteren Blog-Beiträge einzeln beleuchten und Ihnen ein paar Tipps & Tricks an die Hand geben. Natürlich stehen wir Ihnen auch immer für ein offenes und unverbindliches Gespräch zur Verfügung – kontaktieren Sie uns gerne.

Wenn Sie mehr über digitale Substitution erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Unverbindliche Anfrage

Über die Autorin:

Sonja Heizenreder ist Medical Director bei m:werk und löst mit ihrem Team das Versprechen des „medical content on target“ in der täglichen Kundenarbeit ein. Neben sämtlichen Feldern der Fach- und Laienkommunikation hat die Diplom Biologin eine besondere Affinität zu Themen rund um Digital Health und Medical Education.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.