Bilder sagen mehr als tausend Worte

By 20. November 2019Allgemein, Consulting

„Und weil ein Bild mehr sagt als hunderttausend Worte, so weiß jeder Propagandist die Wirkung des Tendenzbildes zu schätzen: von der Reklame bis zum politischen Plakat schlägt das Bild zu, boxt, pfeift, schießt in die Herzen und sagt, wenn‘s gut ausgewählt ist, eine neue Wahrheit und immer nur eine.“
 (Kurt Tucholsky, 1926)1

Klar und deutlich

Als ich 2017 das erste Mal auf der See Conference2 in Wiesbaden war, hat mich eine Referentin besonders begeistert. Die Illustratorin und Plakatdesignerin Teresa Sdralevich.3 Sie entwirft seit über zwanzig Jahren mit einfachen Illustrationen Plakate, die gesellschaftspolitische Statements setzen.

Um ein gutes Plakat zu gestalten ist für Teresa Sdralevich die Idee am wichtigsten. Es geht ihr darum, diese Idee auf dem deutlichsten und einfachsten Weg zu vermitteln. Ihre Plakate bilden einen Dialog zwischen Bild und Text ab. Das eine darf ohne das andere nicht funktionieren. Ihre Illustrationen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, sie sprechen laut und klar über bestimmte Themen.4

Unser Gehirn verarbeitet visuelle Darstellungen 60.000 Mal schneller als Texte5

Täglich versuchen die Medien unsere Aufmerksamkeit zu wecken. Wir sind einer Flut von Informationen ausgesetzt, die wir nach unseren Prioritäten filtern. Die Vielzahl an unterschiedlicher Informationsverbreitung lässt uns automatisch selektiver lesen und Informationen erfassen: Texte und Passagen werden nur noch überflogen.6

Somit ist es wichtig, aufmerksamkeitsstarke Bilder, Piktogramme oder Infografiken zu verwenden. Denn Bilder und Grafiken nutzen die Beschaffenheit unseres Gehirns besser aus und machen Inhalte leichter verdaulich. Sie fallen dem Nutzer leichter ins Auge. Die Informationen werden visuell vermittelt und lassen sich somit auf einen Blick erfassen.

Infografiken – immer beliebter

Wir erleben es täglich: Ob Bedienungs-, Montage- oder Gebrauchsanleitung, je bildlicher die Anleitung gestaltet ist, umso schneller wissen wir, was zu tun ist. Durch Grafiken werden uns komplexen Zahlen, Daten und Fakten in kürzester Zeit verständlich erklärt.

Bilder wecken nicht nur den Verstand, sondern auch die Emotionen im Menschen. Sie geben Broschüren, Websites, Flyern oder Büchern einen Sinn.

Social Media-Unternehmenskommunikation 2017 (Teva Deutschland)

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Antje Wenig

Über die Autorin:

Seit 13 Jahren ist Antje Wenig als Grafik Designerin bei m:werk tätig und sorgt für die Optik bei m:werk. Ob Studienabstracts, Logos, Anzeigen, Abgabematerial für Ärzte und Apotheker, etc., alles was im Bereich Print- und Onlinemedien gewünscht ist, wird von ihr gestaltet. Sie hat an der FH Wiesbaden Kommunikationsdesign studiert und nach dem Studium bei verschiedenen Agenturen im Rhein-Main-Gebiet Erfahrungen gesammelt bevor sie zu m:werk kam.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.