Berufseinstieg aus der Distanz

Von 4. August 2021Agentur, Allgemein

Der Übergang vom Studium ins Berufsleben stellt für Absolventinnen und Absolventen seit jeher eine einschneidende Veränderung in ihrem Leben dar. Der oftmals erste richtige Vollzeitjob weckt immer viele Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche, aber eben auch viele Unsicherheiten und Bedenken. Diese Ängste dürften seit der weltweit grassierenden Pandemie zuletzt noch zugenommen haben. Wie fühlt es sich an, wenn man insbesondere während dieser außergewöhnlichen Lage sein Studium beendet und ins Berufsleben startet? Kann man tatsächlich vom Homeoffice aus richtig im neuen Job ankommen? Und wie soll das Kennenlernen von neuen Kolleginnen und Kollegen überhaupt funktionieren? Meine Erfahrungen als Trainee möchte ich hier mit euch teilen.

Von der Bewerbung bis hin zum ersten Arbeitstag – alles remote!

Man könnte meinen, dass man sich an den Austausch über den Bildschirm längst gewöhnt hat. Schließlich habe ich bereits seit dem ersten Lockdown die meiste Zeit von zu Hause meinen Werkstudentenjob ausgeübt und auch die Bachelorarbeit und das dazugehörige Kolloquium in den eigenen vier Wänden erlebt.

Doch an einem Bewerbungsgespräch im eigenen Wohnzimmer teilzunehmen, war dann doch etwas ungewöhnlich. Normalerweise nutze ich den Weg und die Zeit zum Bewerbungsgespräch dafür, um mich mental darauf vorzubereiten. Besonders wenn es um den ersten Job geht, ist man doch besonders aufgeregt. Doch statt zum Bewerbungsgespräch zu fahren, musste zu Hause ein geeigneter Platz dafür gefunden werden. Passt der Hintergrund? Habe ich genug Licht? Bleibt die Internetverbindung stabil?

Doch die ganze Aufregung verflog recht schnell, als die ersten Minuten vergingen. Die befürchteten (und natürlich auch eingetretenen) Internetprobleme waren dann tatsächlich sogar der Eisbrecher und das Gespräch über den Bildschirm fühlte sich nicht mehr so befremdlich an. Die offene und freundliche Gesprächsatmosphäre hat mir dabei schnell die Nervosität genommen.

Auch die Ausstattung mit den technischen Mitteln verlief absolut reibungslos. m:werk sorgte dafür, dass ich hier bestmöglich versorgt wurde. Denn, nachdem alles angeschlossen und die wichtigsten Tools mithilfe eines IT-Mitarbeiters erklärt und getestet wurden, war ich für meinen ersten Arbeitstag bereit. Und da erste Tage in der Regel immer etwas überfordernd sein können und es gilt, sich möglichst viele neue Namen und Gesichter einzuprägen, war es zumindest beruhigend, dass die Technik gut funktionierte und ich mir am ersten Tag deswegen keine Gedanken machen musste.

Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation – der enge Austausch ist unverzichtbar

Das remote Onboarding ist aber nicht nur für jeden neuen Mitarbeiter herausfordernd, sondern auch für das Unternehmen selbst. Eins ist klar: Um auch remote in einem neuen Umfeld und im neuen Job anzukommen braucht es ein engagiertes und offenes Team, das bereit ist, in dieser besonderen Situation noch mehr als sonst mit neuen Kolleginnen und Kollegen zu kommunizieren. Da der kurze spontane Plausch im Büro oder auf dem Flur auch eine nicht zu vernachlässigende Informationsquelle ist, braucht es hierfür Alternativen.

Zu meinem Glück löste m:werk dieses Problem mit Leichtigkeit. Ich wurde mit offenen Armen aufgenommen und der Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen erfolgt stets auf Augenhöhe. Innerhalb kürzester Zeit wurde mir ein Gefühl von Zugehörigkeit gegeben. Wöchentliche digitale Kaffee-Klatsch-Runden sowie Consultant- und Team-Meetings halfen mir dabei alle näher kennenzulernen. Auch kurze 4-Augen-Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen zeigten mir, wie sehr das Team mich aktiv als neue Mitarbeiterin möglichst gut einzubinden und kennenzulernen versucht.

Doch der entscheidende Punkt war der tägliche Austausch mit meiner Mentorin. Sie half mir dabei auch die letzten Unsicherheiten abzuschütteln. Dieses Buddy-Programm ist bei einem remote Onboarding besonders wichtig. Mit meiner Mentorin konnte ich mich nämlich zu jeder Zeit zu den noch so kleinen Details austauschen und sie hatte stets ein Auge darauf, dass es mir gut ging und ich gut zurechtkomme.

Wer kann, der kann!

Digitales Onboarding braucht definitiv mehr Zeit als ein gewöhnliches Onboarding im Büro und es zeigt natürlich auch, wer es gut kann und wer nicht. Da stellt sich mir die Frage, welches Unternehmen es schafft, die merkliche digitale Barriere zu durchbrechen, sodass neue Kolleginnen und Kollegen sich schnellstmöglich aufgenommen fühlen?

Nach zwei Monaten remote kann ich sagen: m:werk kann es, und zwar sehr gut! Für mich persönlich fühlt es sich gar nicht an, als hätte man das gesamte Team nur über den Bildschirm gesehen und kennengelernt. Es ist schön zu erleben, wie jeder sich ein paar Minuten Zeit nimmt, um sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen. Der wohl größte Unterschied zu einem persönlichen Onboarding wäre wohl nur der direkte Austausch und das Schütteln vieler Hände in den ersten Tagen gewesen.

Aber dennoch ist es schön zu wissen, dass ein persönliches Treffen und somit mein erster Gang ins Büro jetzt wieder möglich werden.

Wenn Sie mehr über m:werk erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

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Über die Autorin:

Thao Pham ist seit Mai 2021 Trainee Consultant bei m:werk. Nach ihrem Studium des Gesundheits- und Sozialmanagements an der Hochschule Koblenz und ihrem Praktikum und Werkstudentenjob bei FleishmanHillard hat sie den Entschluss gefasst noch tiefer in die Healthcare Communication einzutauchen.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.