Facebook, Twitter oder Instagram? – Mit dem richtigen Kanal die gewünschte Zielgruppe erreichen

Viele erfolgreiche Social Media-Kampagnen haben gezeigt, dass Healthcare Communication und Social Media sich wunderbar ergänzen. Doch welche Kommunikationskanäle sind hierfür besonders gut geeignet? Gibt es ein Rezept für eine erfolgreiche Healthcare Communication auf Social Media? Eines steht fest: Der erste Schritt in Richtung zielgruppengerechte Kommunikation beginnt bereits bei der Auswahl des Social Media-Kanals.

Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, SnapChat – Die Liste der Social Media-Kanäle ist lang. Einige Kanäle kommen hinzu, einige davon verabschieden sich mit der Zeit wieder, weil sie sich nicht gegen die etablierten Plattformen durchsetzen können. Da ist es nicht immer leicht, den Durchblick zu behalten. Wir zeigen Ihnen, welche Kanäle sich unserer Erfahrung nach besonders gut in der Healthcare Communication bewährt haben.

„Facebook ist tot.“ – oder doch nicht?

Die Gerüchte um Facebooks Niedergang wurden in den letzten Jahren immer lauter. Nach erneutem Datenschutzskandal im Jahr 2018 waren sich alle sicher: Facebook wird sich bald zu Google+, StudiVZ und Co. gesellen. Würde es sich noch lohnen, eine Awareness Kampagne mit Bezug auf Social Media zur jetzigen Zeit aufzusetzen? Die Zahlen sagen eindeutig ja!

Facebook ist nach Google und YouTube die dritt meist aufgerufene Website weltweit[1] und es ist nach wie vor der Social Media-Kanal mit den meisten aktiven Nutzern. Im ersten Quartal 2019 verzeichnete Facebook rund um den Globus insgesamt 2.38 Milliarden Nutzer.[2] Allein in Deutschland sind rund 32 Millionen User bei Facebook registriert – 23 Millionen davon sind aktive User, die Facebook täglich nutzen.[3]

Instagram – Der Star der Zukunft

Instagram hat ein enormes Potenzial. Seit dem Launch in 2010 knackte Instagram die eine Milliarde-Nutzer-Marke innerhalb von gerade mal 8 Jahren.[4] Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie gibt es knapp 10 Millionen wöchentlich und 6 Millionen täglich aktive Instagram-Nutzer allein in Deutschland. Vor allem Teenager und junge Erwachsene unter 30 Jahren (Altersgruppe 14 – 29 J.) sind auf Instagram aktiv.[5] 

Community stärken und Teil davon werden

Unserer Erfahrung nach bewährt sich Facebook immer wieder als der Community-Kanal. Hier findet der aktivste Austausch zwischen den Usern statt. Auf Facebook werden nicht nur Diskussionen geführt – die User teilen die Beiträge oder taggen ihre Freunde, um relevante Informationen weiterzuempfehlen.

Erfahrungsgemäß finden auf Instagram deutlich seltener Diskussionen statt. Im Stillen speichern die User aber die für sie interessanten Beiträge, um auch später wieder auf die Informationen zugreifen können.

Viele Pharmaunternehmen haben bereits das Need der Patienten identifiziert. Viele Betroffene wollen über ihre Erfahrungen sprechen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. Bietet man Ihnen diese Möglichkeit, kann sich daraus eine treue Community entwickeln. Zusätzlich können exklusive Insights, wie Wünsche der Betroffenen gewonnen werden.

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Über die Autorin:

Poosatha Fehrmann ist Social Media Manager bei m:werk und betreut Kunden bei der Durchführung von Social Media-Kampagnen für Rx-Produkte. Studium der Kunstpädagogik und Germanistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Begeistert von innovativen Blogs rund um das Thema Gesundheit.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.