Medien machen’s möglich! Der Berufsweg eines Digital Native

Mein Berufswunsch? Hauptsache „Irgendwas mit Medien“! Das war für mich schon gleich nach dem Abitur klar. Als 1989-Geborene habe ich zu diesem Zeitpunkt schon vieles miterlebt – angefangen von der Warterei neben dem Radio, um meine Lieblingslieder auf Kassette aufzunehmen, über gebrannte CDs (oops), das Stalken meines Schwarms im ICQ-Messenger bis hin zum absoluten Supergau: Facebook. Die Medienwelt hat mich von Anfang an fasziniert und fortan in meinem Leben begleitet. Dazu kamen noch meine Faszination für coole Werbungen, die Liebe fürs Schreiben und die Leidenschaft, mit der ich Freunde für neue Dinge begeisterte. Die Sache war also klar.

Von „Irgendwas mit Medien“…

Nun war ich mit meinen Träumen aber nicht allein. „IMM“ war zu dieser Zeit DER Trend schlechthin und so war der Ansturm auf Studienfächer wie Publizistik und Medienwissenschaften enorm. Da mein Abischnitt (nur ganz knapp natürlich ;-)) an den erforderlichen 1,1 vorbeischrammte, war ich erstmal ratlos. Dann gab mir die gute Fee von der Berufsberatung den ultimativen Ratschlag: Ich solle doch den Umweg über Sprachen nehmen und mich dann anhand von Berufserfahrungen in die Medienwelt schlingeln. So studierte ich American Studies und anschließend nochmal Buch- und Medienpraxis an der Uni Frankfurt. Die Zukunftsangst saß uns während des Studiums natürlich allen im Nacken, gepaart mit der ständigen Frage: „Was willst du damit eigentlich machen?“ Für mich war die Sache aber klar und so absolvierte ich mehrere Praktika, Studentenjobs und ein Traineeship in Verlagen, Agenturen und unterschiedlichen Redaktionsbüros. Von skurrilen dreistündigen Interviews im letzten Bahnhofsviertel-Eck Frankfurts bis hin zur Facebook-Post-Erstellung zum Thema Wandpaneelen war da so einiges dabei. Mein persönliches Highlight? Fake-Bewertungen für ein Holzunternehmen schreiben. „Tolle Ware, wir kommen jederzeit gerne wieder!“

…zum Healthcare Consultant

Aber ich bereue nichts, denn all diese Etappen führten mich 2020 dann zu m:werk, wo ich seit Oktober als Consultant tätig bin. Genau – in diesem „interessanten“ Jahr 2020. So folgte drei Wochen nach meiner Einstellung auch schon der zweite Lockdown und wir arbeiteten alle von zuhause weiter. Hätte mir jemand mal gesagt, dass ich eines Tages aufgrund einer Pandemie von zu Hause aus in einen neuen Job eingearbeitet werden würde, hätte ich es nicht geglaubt. Aber es hat wunderbar geklappt! Und da sind wir auch schon wieder beim Thema Medien. Denn die ermöglichten uns – wie der ganzen weiten Welt – jegliche neu auferlegte Grenzen zu überwinden. So konnten wir weiterhin gemeinsam erfolgreiche Konzepte entwickeln und diese beim Kunden vorstellen (wenn das Mikrofon auch mal wirklich an war), online Workshops abhalten und uns jederzeit mit Kollegen auf einen virtuellen Kaffee treffen. Trotzdem freue ich mich natürlich auch wieder auf gemeinsame Lunches, persönliche Meetings, fröhliche Lacher in der Kaffeküche und anschließende Afterworks mit den lieben Kollegen im Herzen Berlins.

Stay connected and feel good

Spätestens jetzt weiß es jeder – Gesundheit ist das größte Gut! Und dafür setzen wir uns bei m:werk ein. Mein persönlicher Aufgabenbereich umfasst alles rund um die Patientenkommunikation. Da ist von Websites über Social Media bis hin zu Kinderbüchern alles dabei – diese Vielfalt finde ich super! Ich liebe es, mir gemeinsam mit meinen Kollegen kreative Ideen auszudenken, wie wir medizinische Themen laienverständlich an die Öffentlichkeit weitergeben können. Eines der faszinierendsten Themen für mich ist Rare Diseases. Denn Menschen, die an seltenen Krankheiten leiden, sind selten und geografisch verstreut. Social Media und weitere Online-Portale schenken ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Patienten zu connecten, Ratschläge und Erfahrungen untereinander auszutauschen und wichtige medizinische Informationen zu erhalten. Hier mitwirken zu können ist für mich unglaublich wertvoll.

Mit Verantwortung wächst man – und die durfte ich bei m:werk von Anfang an übernehmen. So habe ich in meinen ersten drei Monaten viele Dinge zum ersten Mal überhaupt machen dürfen und dadurch jetzt schon sehr viel gelernt. Auch für Fragen haben meine netten Kollegen immer ein offenes Ohr – danke dafür!

2020 war nicht einfach, für keinen von uns. Die Welt steht in vierlei Hinsicht still, gleichzeitig steht vieles auf dem Kopf. Am Ende haben wir dieses interessante Jahr gemeinsam erfolgreich gemeistert und dabei vieles Gutes geleistet – das ist sehr viel Wert. Mögen wir alle das Beste aus dieser Zeit für uns mitnehmen und mit vielen neuen Erkentnissen in die Zukunft starten!

Wenn Sie mehr über m:werk erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Unverbindliche Anfrage

Über die Autorin:

Faraneh Abrar ist Consultant bei m:werk. Das Interesse für Medien zeichnete sich bereits in sehr frühem Alter ab. Nach ihrem Studium der American Studies und Buch- und Medienpraxis an der Goethe Universität Frankfurt fand sie ihren Platz in der Agenturwelt und ist bei m:werk nun mit großer Freude in den Bereichen Patienten- und Social Media-Kommunikation engagiert.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.