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Ehrenamt im Zivil- und Katastrophenschutz – Herausforderung und Bereicherung für den Beruf

Von 5. Januar 2022Agentur, Allgemein

Wenn es brennt, sind alle froh, wenn die Feuerwehr das Haus löscht. Wenn der Keller unter Wasser steht, sind alle erleichtert, wenn das Technische Hilfswerk ihn auspumpt. Doch ehrenamtliche Hilfskräfte sind auch hauptberuflich in Betrieben und Firmen angestellt und müssen für den Einsatz freigestellt werden. Das kann zu Spannungen am Arbeitsplatz führen – muss es aber nicht.

Einsätze sind nicht planbar

Wann genau ein Unwetter losbricht und wie schlimm die Auswirkungen werden, lässt sich leider noch nicht exakt oder besonders weit im Voraus vorhersagen. Arbeitgeber sind aber rechtlich dazu verpflichtet Einsatzkräfte für Einsätze freizustellen, ohne dass den Ehrenamtlichen dadurch Nachteile entstehen. Wie geht man damit um?

Natürlich bringt es Herausforderungen mit sich, wenn plötzlich jemand „fehlt“. Aber durch eine Kultur der guten Zusammenarbeit, durch proaktive Kommunikation und mithilfe von sinnvollen Vertretungsregelungen können einzelne Tage jederzeit überbrückt werden. Ungeplante Ausfälle können auch durch andere Gründe, wie etwa Krankheiten oder Unfälle, entstehen – und auch damit kommt ein gut aufgestelltes Team zurecht. Wie auch im Katastrophenschutz zeigt sich: Vorbereitung ist alles.

Gesellschaftliches Engagement fördern

Zahlreiche Arbeitgeber wissen auch, dass sie durch das Engagement ihrer Angestellten eine wertvolle gesellschaftliche Funktion unterstützen und zeigen sich anerkennend und verständnisvoll – so auch m:werk.

Ehrenamtliche Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind ein Stück weit darauf angewiesen, dass Vorgesetzte und Kolleg*innen Verständnis für ihr Engagement zeigen. Kurzfristig helfen zu können, ohne sich dabei Sorgen um das Arbeitsklima machen zu müssen, ist enorm viel wert. Denn in Notsituationen braucht man den Kopf frei.

Bereicherung für das Team

Arbeitgeber haben durch das Engagement im Zivilschutz auch einiges zu gewinnen, denn ehrenamtliche Einsatzkräfte bringen wertvolles Wissen und viele unterschiedliche Fähigkeiten aus ihren Einsatzbereichen mit. Für ihre ehrenamtlichen Funktionen besuchen sie oft Lehrgänge zu so unterschiedlichen Themen wie Führung, Technik, Öffentlichkeitsarbeit oder auch zum Umgang mit Konflikten und sammeln dort einen reichen Erfahrungsschatz.

Die praktische Erfahrung in Notsituationen lässt Einsatzkräfte in vielen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Einsatzbefähigte Kräfte besitzen zudem meist eine Erste-Hilfe-Ausbildung und können als betriebliche Ersthelfer*innen gelistet werden. Sie haben oft auch ein besonderes Auge für Risiken im Bereich (Arbeits-)Sicherheit und machen ihren Arbeitsplatz dadurch ein Stück sicherer.

Haltung zeigen

Als Arbeitgeber ist m:werk ist ausgesprochen ehrenamtsfreundlich und unterstützt das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – im Beruf und in der Freizeit. Ich als Einsatzkraft weiß das sehr zu schätzen. Denn wenn die nächste Alarmierung kommt, kann ich dort Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird – und 35 großartige Kolleginnen und Kollegen stehen hinter mir.

Wenn Sie mehr über m:werk erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Unverbindliche Anfrage

Über die Autorin:

Julia Rattke arbeitet als Consultant bei m:werk. Nach dem Studium der Polymerchemie und der Amerikanistik ist sie über ein PR-Volontariat in der Unternehmenskommunikation gelandet. Nach fünf Jahren in der chemischen Industrie, zwei davon im Notfall-Management, wechselte sie als Quereinsteigerin in die Pharma/Medizin-Branche. Ehrenamtlich engagiert sie sich beim Technischen Hilfswerk in Frankfurt.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.