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Bereit für ein bisschen Nerven(ge)kitzel? – Neue Insights zum Mediennutzungsverhalten der Neurologen

Von 8. Dezember 2021Allgemein, Data-based

Ganz gespannt waren wir auf die Ergebnisse unserer neuen m:cognito®-Neurologinnen und Neurologen-Befragung1: Was bringt die steigende Digitalisierung in Zeiten von Covid-19 mit sich? Ist die Fachzeitschrift noch reizvoll? Sind unsere ZNS-Experten nun (gezwungenermaßen) unter die Onliner gegangen? Wie treffen wir auch in Zukunft den Nerv der über 8.300 ZNS-Spezialistinnen und Spezialisten2 in Deutschland?

Print adé? – Eigentlich… nee!

Anders als manch‘ andere Fachgruppe sind Neurologinnen und Neurologen noch immer gerne klassisch unterwegs – und sich damit treu geblieben. Information & Dialog stehen weiterhin an Platz 1: So informiert sich der Großteil der Befragten weiterhin am liebsten über gedruckte Fachzeitschriften und schätzt den persönlichen Austausch – sei es im Rahmen von Kongressen, Fortbildungen oder dem Außendienst-Gespräch. Wenn auch zur Zeit rar gesät, so bleibt der persönliche Kontakt auch in Zukunft für diese Facharztgruppe nicht wegzudenken.

Darf’s doch noch ein bisschen online sein?

Ja! Auch wenn man Neurologinnen und Neurologen noch immer am besten „old school“ erreicht, Covid-19 ist ein Katalysator, der den digitalen Funken letztlich auch im ZNS-Bereich gezündet hat.

Zeichnete sich der Trend ins Internet bereits vor einigen Jahren schon ab – wenn auch sehr zögerlich –, so überrascht es heute wohl niemanden mehr: Auch die Neurologinnen und Neurologen sind nun „online“ und finden Gefallen am Getümmel der digitalen Welt. So stieg das Interesse an Online-Fortbildungen (Dialog!), digitalen Kanälen wie medizinischen Fachportalen, Online-Zeitschriften und Newslettern (Information!) sowohl bei Praktikern als auch Klinikern stark an – insbesondere in Ergänzung der klassischen Kommunikationskanäle.

Dagegen hat zwar hat die Nutzung dieser Formate leicht zugenommen, dennoch sorgen Social Media oder Apps bei unserer Zielgruppe weniger für Nervenkitzel und werden nur selten aktiv genutzt.

Den richtigen Nerv treffen

Der persönliche Kontakt im Rahmen von (Online-)Fortbildungen, Kongress- und Außendienst-Besuchen sowie die gedruckte Fachzeitschrift bleiben also der effektivste Weg, um Neurologinnen und Neurologen zu erreichen. Doch Online-Portale sowie Online-Verlängerungen von Informationen können ein lohnender Booster sein. Doch wie bringt man’s rüber? Die Facharztgruppe – seit jeher sehr wissbegierig – hat sich (in Klinik und Praxis gleichermaßen) nach wie vor ein großes Interesse an wissenschaftlichen Erkenntnissen – bevorzugt in Textform – bewahrt. Vor allem für Praktikerinnen und Praktiker dürfen diese Informationen auch gerne kurz und prägnant – Stichwort „snackable“ – aufbereitet sein, während Klinikerinnen und Kliniker fachlich sehr detaillierte Informationen schätzen.

1 Basis der Befragung ist eine Zufallsstichprobe innerhalb der Grundgesamtheit der jeweiligen Zielgruppe, welches die Repräsentativität der Befragung gewährleistet. Als Durchführungsmethode wurden telefonische Interviews gewählt. Mehr dazu unter: http://www.m-cognito.de
2 Bundesärztekammer. Ärztestatisik zum 31.12.2020. Abrufbar unter: https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Statistik_2020/2020-Statistik.pdf (zuletzt abgerufen: 05.12.2021)

Sie interessieren sich näher für unsere m:cognito®-Befragungen? Kontaktieren Sie uns gerne – wir finden nicht nur bei den Nervenheilkundlern den richtigen Kitzel.

Unverbindliche Anfrage

Über die Autorin:

Diana Vauhnik ist seit 2017 als Consultant für m:werk tätig. Seit jeher interessiert an Naturwissenschaften und von Natur aus kommunikativ unterstützt sie nach ihrem Publizistik-Studium (Mainz und Stuttgart) das Team mit Herz und Verstand. Da es auch mal stressig sein kann, dürfen Humor, tolle Kollegen und ein gut gefülltes Tee-Regal nicht fehlen.

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m:werk Healthcare Communication ist als Healthcare- und Pharma-PR-Agentur seit 2000 für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und anderer Healthcare-relevanter Branchen tätig.

Fundament für Beratung und Maßnahmenentwicklung im Rahmen von Kommunikations- und PR-Konzepten ist die datenbasierte Methodik der empirischen Sozial- und Marktforschung. Sie wurde für kommunikative Fragestellungen in der Healthcare-PR, insbesondere des dort verorteten Marketings, adaptiert. Im Kern werden regelmäßig Facharzt- und Patientengruppen repräsentativ und detailliert über ihr aktuelles und vermutet künftiges Informations- und Kommunikationsverhalten befragt. So erhalten wir empirisch-gestützt eine aktuelle, valide, quantitative Daten-Grundlage für den zielgerichteten Budget-Einsatz und für eine präzise crossmediale Gewichtung im jeweiligen Facharzt- oder Patientensegment.

Weiter ergänzen wir diesen Daten-Pool durch qualitative Befragungen (Telefon und online) unter Meinungsbildnern, Klinikern und niedergelassenen Ärzten der verschiedenen Facharztgruppen bzw. Patienten bestimmter Indikationsbereiche.